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„ Verurteile keinen Menschen und halte kein Ding für unmöglich, denn es gibt keinen Menschen, der nicht seine Zukunft hätte und es gibt kein Ding, das nicht seine Stunde bekäme."   Rabindranath Tagore

 

 

Herzlich willkommen auf meiner Homepage.

Sie haben mich sicherlich nicht zufällig entdeckt, vielmehr wurden Sie meiner Ansicht nach „von oben“ geführt. Lernen Sie mein Wirken und meine Angebote auf den nächsten Seiten kennen. Viel Freude auf Ihrer persönlichen Entdeckungsreise.

Ich würde mich freuen Sie irgendwann persönlich kennen zu lernen, oder schreiben Sie mir gern eine Nachricht.

 

„ Eine unergründliche Tiefe ist der Mensch. Nicht einmal ich selbst erfasse das Ganze meines Seins.“ Augustinus

  

 

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Das Leben - das ich selbst gewählt! 

 

Ehe ich in dieses Erdenleben kam
Ward mir gezeigt, wie ich es leben würde.
Da war die Kümmernis, da war der Gram,
Da war das Elend und die Leidensbürde.
Da war das Laster, das mich packen sollte,
Da war der Irrtum, der gefangen nahm.
Da war der schnelle Zorn, in dem ich grollte,
Da waren Hass und Hochmut, Stolz und Scham.
Doch da waren auch die Freuden jener Tage,
Die voller Licht und schöner Träume sind,
Wo Klage nicht mehr ist und nicht mehr Plage,
Und überall der Quell der Gaben rinnt.
Wo Liebe dem, der noch im Erdenkleid gebunden,
Die Seligkeit des Losgelösten schenkt,
Wo sich der Mensch der Menschenpein entwunden
als Auserwählter hoher Geister denkt.
Mir  ward gezeigt das Schlechte und das Gute,
Mir ward gezeigt die Fülle meiner Mängel.
Mir ward gezeigt die Wunde draus ich blute,
Mir ward gezeigt die Helfertat der Engel.
Und als ich so mein künftig Leben schaute,
Da hört ein Wesen ich die Frage tun,
Ob ich dies zu leben mich getraute,
Denn der Entscheidung Stunde schlüge nun.
Und ich ermaß noch einmal alles Schlimme —
»Dies ist das Leben, das ich leben will!« —
Gab ich zur Antwort mit entschloßner Stimme.
So wars als ich ins neue Leben trat
Und nahm auf mich mein neues Schicksal still.
So ward geboren ich in diese Welt.
Ich klage nicht, wenns oft mir nicht gefällt,
Denn ungeboren hab ich es bejaht.
 
>>Hermann Hesse<<

 

 

 
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